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Krakau - die heimliche Hauptstadt Polens

Krakau, die zweitgrößte Stadt Polens und europäische Kulturhauptstadt des Jahres 2000, war fast 600 Jahre lang Regierungssitz der polnischen Könige und wird auch heute noch als die heimliche Hauptstadt Polens betrachtet. Seit dem 19. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt mit der zweitältesten Universität Mitteleuropas zum Mittelpunkt der polnischen Kultur und Wissenschaft, geprägt durch die verschiedensten ethnischen Einflüsse.

Im 2. Weltkrieg stellte Krakau als Hauptstadt des sog. Generalgouvernements (der nach dem Überfall Deutschlands auf Polen 1939 besetzen Gebiete, die nicht unmittelbar ins deutsche Staatsgebiet eingegliedert wurden) das Zentrum des nationalsozialistischen Terrors dar. Dieser richtete sich zunächst gegen die polnischen Eliten. Seit dem auf der Wannsee-Konferenz 1942 beschlossenen Genozid an der jüdischen Bevölkerung, der Sinti und Roma in Europa steht der Name Auschwitz für beispiellose Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Das historische Stadtbild wurde weder im Krieg noch in der Phase der sozialistischen Kolossal-Architektur zerstört und stellt heute ein herausragendes Ensemble von Bauwerken und Denkmälern der Gotik, Renaissance, des Barock und späterer Epochen mit einer unverwechselbaren Atmosphäre dar. Die Altstadt Krakaus gehört seit 1978 zum UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als eine der schönsten mitteleuropäischen Städte.

Mit der Trabantenstadt Nowa Huta, in der die Arbeiter des Stahlwerks wohnen sollten, wurde der Gegenentwurf einer sozialistischen Planstadt verwirklicht. Neben wirtschaft-lichen Zwecken erfüllte diese Neugründung auch politische: Das kommunistische Regime wollte in der Nähe des katholisch-konservativen und das neue System ablehnenden Krakaus ein neues Arbeiterzentrum schaffen. Nach dem Willen der Parteiführer sollte der Sozialismus als die fortschrittliche Gesellschaftsordnung auch in seinem baulichen Erscheinungsbild widergespiegelt werden.

Heute ist Krakau sowohl eine lebendige Studentenstadt als auch eine dynamische, internationale und dennoch romantische europäische Metropole mit mediterraner Ausstrahlung.

 

Themenschwerpunkte:

 

  • die Geschichte der Stadt: ihre politische Bedeutung in der Königszeit, in der Zwischenkriegszeit 1918 bis 1939 und in der Zeit von 1945 - 1989
  • Krakau unter der NS-Herrschaft
  • jüdisches Leben in Krakau vor 1939, während des Krieges und heute
  • Völkermord als deutsches Erbe: Besuch der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau
  • leben und arbeiten im "real existierenden Sozialismus": Exkursion nach Nowa Huta
  • polnisches Leben heute: gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Entwicklungen seit 1989
  • Krakau als europäische Kulturhauptstadt und seine Rolle in Europa
  • Perspektiven der deutsch-polnischen Beziehungen  

Leitung: Kristine Konczewski

6 Übernachtungen/F

1 Abendessen mit Klezmer-Musik

Incl. aller Führungen und Eintrittsgelder;  Bustransfers nach Auschwitz und Nowa Huta,

Deutschsprachige Leitung

Zeiten, Orte

Für dieses Angebot ist momentan keine Zeit und kein Ort bekannt.

Anbieteradresse
Bildungswerk der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in Niedersachsen e.V. Region Braunschweig
Julius-Konegen-Str. 24b
38114 Braunschweig
Tel: 0531-58088-0
Fax: 0531-58088-39
übliche Geschäftszeiten
www.bw-verdi.de/vor-ort/braun..
braunschweig@bw-verdi.de

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